Kriminalprävention bedeutet Opferschutz!
Von Fachleuten wird insbesondere die Stärkung der primären und der sekundären Prävention gefordert.
Die soziale- und die Bildungsintegration aller Kinder und Jugendlichen, aber auch der Ausbau, nicht der Abbau, von Staatsanwaltschaft und Polizei, gelten hierbei beispielsweise als wichtige Ziele, und nicht die Verschärfung von Strafgesetzen, wie es von einigen Politikern der CDU im Moment gefordert wird.
Die aktuellen Strafgesetze sind vollkommen ausreichend. Wichtig ist allerdings eine deutliche Aufstockung des Personals, um sie auch effizient anwenden zu können.
Der psychische Mechanismus, der zur Entstehung von Straftaten führt, muss durchbrochen werden.
Also: Integration statt Ausgrenzung und Diffamierung!
Zur aktuellen Debatte über die Verschärfung des Jugendstrafrechts
erklären Harald Baumann-Hasske, Bundesvorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen
(ASJ) und Anke Pörksen, Stellvertretende Bundesvorsitzende der ASJ:
Erklärung der ASJ zur aktuellen Debatte über Jugendkriminalität downloaden(629 kb, Dateiformat: pdf)
"Hände weg vom Jugendstrafvollzug" - Eine gemeinsame Erklärung von:
Strafverteidigervereinigungen | Organisationsbüro
RAV - Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein
Vereinigung Berliner Strafverteidiger
DVJJ - Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen
NRV - Neue Richtervereinigung
ASJ - Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen
Rechtsanwaltskammer Berlin
Deutsche Strafverteidiger e.V.
Gemeinsame Erklärung downloaden (75 kb, Dateiformat: pdf)
Im Folgenden eine Liste mit Links zu interessanten justizpolitischen Themen:
Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen 10 gute Gründe für sozialdemokratische Rechtspolitik